Allergien an der Ursache behandeln

Prävention, Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen nach aktuellem Stand der Wissenschaft. Wir benennen Auslöser nicht nur – wir senken die Reaktionsbereitschaft Ihres Immunsystems langfristig.

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Patientin mit Taschentuch bei allergischem Schnupfen

Krankheitsbilder

Was wir behandeln

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Heuschnupfen & Atemwege

Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien und Schimmelsporen belasten Nase, Augen und Bronchien. Wir klären die auslösenden Allergene, behandeln akut und prüfen, ob eine spezifische Immuntherapie den Verlauf langfristig verändern kann.

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Kontaktallergien

Nickel, Duftstoffe, Konservierungsmittel, Haarfarben, Gummi- und Klebstoffe: Der Epikutantest zeigt, was Ihre Haut reizt. Sie erhalten einen Allergiepass und eine verständliche Liste der Stoffnamen in Produkten.

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Nesselsucht (Urtikaria)

Bei akuten und chronischen Quaddeln suchen wir systematisch nach Auslösern – von Infekten und Medikamenten über physikalische Reize bis zu Autoimmunprozessen – und stellen die Therapie leitliniengerecht ein.

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Nahrungsmittelreaktionen

Echte Allergien, Kreuzreaktionen und Unverträglichkeiten fühlen sich ähnlich an, brauchen aber unterschiedliche Wege. Molekulare Komponentendiagnostik, Symptomtagebuch und – wo nötig – Provokationstestung schaffen Klarheit.

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Insektengiftallergie

Nach starken Reaktionen auf Bienen- oder Wespenstiche sichern wir die Diagnose, verordnen ein Notfallset mit Anwendungsschulung und besprechen die Hyposensibilisierung als wirksamsten Schutz.

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Allergien bei Kindern

Behutsame Testung, altersgerechte Therapie und ausführliche Anleitung der Eltern – vom ersten Neurodermitis-Schub bis zum saisonalen Heuschnupfen im Schulalter.

Schwerpunkte

Von der Testung bis zur Immuntherapie

Allergien sind mehr als ein Symptom der Haut: Sie betreffen Atemwege, Schleimhäute, Darm und Allgemeinbefinden. Wir arbeiten deshalb entlang der drei Ebenen Prävention, Diagnostik und Therapie – mit klaren Befunden und einem Plan, der über Jahre tragfähig bleibt.

Subkutane Allergiespritze zur Hyposensibilisierung am Oberarm
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Hyposensibilisierung (Allergiespritze)

Die spezifische Immuntherapie ist die einzige Behandlung, die an der Ursache ansetzt: Das Immunsystem lernt über Monate, den Allergenauslöser wieder zu tolerieren. Wir führen die klassische subkutane Immuntherapie („Allergiespritze“) sowie die sublinguale Form mit Tropfen oder Tabletten durch – bei Pollen, Hausstaubmilben, Tierepithelien und Insektengift. Vor Therapiebeginn steht eine eindeutige Diagnostik, danach begleiten wir die gesamte Aufdosierung und die drei- bis fünfjährige Erhaltungsphase mit festen Kontrollen.

Pricktestung am Unterarm zur Diagnostik von Soforttyp-Allergien
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Allergien vom Soforttyp (Typ I)

Heuschnupfen, allergisches Asthma, Nesselsucht, Nahrungsmittel- und Insektengiftallergien treten innerhalb von Minuten auf und werden über IgE-Antikörper vermittelt. Wir sichern die Diagnose mit Pricktest, spezifischem IgE und – wo sinnvoll – molekularer Komponentendiagnostik, die echte Sensibilisierungen von Kreuzreaktionen unterscheidet. Daraus entsteht ein Plan aus Allergenkarenz, Akutmedikation, Notfallset bei Anaphylaxiegefahr und, wenn indiziert, der Hyposensibilisierung.

Epikutantestung mit Testpflastern am Rücken
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Allergien vom Spättyp (Typ IV)

Kontaktallergien zeigen sich erst 24 bis 72 Stunden nach dem Kontakt – typisch bei Nickel, Duftstoffen, Konservierungsmitteln, Haarfarben, Gummi- und Klebstoffen oder Salbenbestandteilen. Hier führt der Epikutantest zur Diagnose: Testpflaster auf dem Rücken, Ablesung nach 24, 48 und 72 Stunden. Anschließend erhalten Sie einen Allergiepass mit Ihren Auslösern, eine verständliche Liste der Stoffnamen in Produkten und – bei berufsbedingten Ekzemen – ein konkretes Hautschutzkonzept.

Blutröhrchen für die allergologische Labordiagnostik
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Ganzheitliche Diagnostik: Haut- und Bluttests

Wir kombinieren beide Wege, weil keiner allein ausreicht: Hauttests zeigen die tatsächliche Reaktion des Gewebes, Laboranalytik ergänzt sie objektiv. Im Blut bestimmen wir Gesamt- und spezifisches IgE, Tryptase, Eosinophile sowie – je nach Bild – Eisen-, Vitamin-D-, Schilddrüsen- und Entzündungswerte, die Hautzustand und allergische Reaktionsbereitschaft mitbestimmen. Dazu kommen Anamnese, Ernährungs- und Symptomtagebuch sowie Provokationstestung, wenn Befunde nicht eindeutig sind.

Diagnostik, Therapie und Beratung im Überblick

Diagnostik

  • Pricktest & Intrakutantest
  • Epikutantest (Ablesung 24/48/72 h)
  • Spezifisches und Gesamt-IgE
  • Molekulare Komponentendiagnostik
  • Provokationstestung
  • Labor: Tryptase, Eosinophile, Vitamin D

Therapie

  • Subkutane Immuntherapie (Allergiespritze)
  • Sublinguale Immuntherapie (Tropfen/Tabletten)
  • Akut- und Dauermedikation
  • Notfallset & Anwendungsschulung
  • Barriere- und Basistherapie der Haut
  • Behandlung allergischer Ekzeme

Prävention & Beratung

  • Allergiepass mit Auslöserliste
  • Allergenkarenz im Alltag
  • Berufsdermatosen & Hautschutzplan
  • Ernährungs- und Symptomtagebuch
  • Kreuzreaktionen verstehen
  • Langzeitkontrollen im Therapieverlauf

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